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Artikel Bild Selbstbild



Carol Dweck:
Selbstbild.
Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt,
aus d. Engl. v. Jürgen Neubauer,
Frankfurt a.M. (Campus) 2007
(294 S., ISBN: 978-3-593-37911-1, € 19.90 [D] / € 20.50 [A])

Ein dynamisches Selbstbild, so die Autorin dieses Buches, befähigt zu einem konstruktiven Umgang mit Kritik und führt eher zu Erfolg und Weiterentwicklung als ein starres Selbstbild, das häufig dazu führt, dass Feedback als Beleidigung empfunden wird. Alexander Kluy empfiehlt dieses Buch in seiner Rezension in GEHIRN & GEIST 06/2007 besonders uns LehrerInnen: "In mindestens einer Hinsicht aber öffnet das Buch die Augen: Schulische Förderung kann selbst bei 'schwierigen' Fällen sehr viel mehr erreichen, als man gemeinhin glaubt. Dweck demonstriert, wie nachhaltiges Fördern zum lustvollen Lernen funktioniert. 'Selbstbilder sind erlernbar' – dieses Kapitel sollte in jedem Lehrerzimmer ausliegen."
Der Link führt zur Gesamtrezension.

Artikel Bild Beast - "Buch des Monats Juni" des Instituts für Jugendliteratur



Ally Kennen:
Beast,
aus d. Engl. v. Katharina Orgaß u. Gerald Jung,
Hildesheim (Gerstenberg) 2007
(240 S., ISBN: 978-3-8067-5141-3, € 14.90 [D] / € 15.40 [A])

Das Institut für Jugendliteratur hat den ersten Roman der englischen Autorin Ally Kennen zum "Buch des Monats Juni 2007" ernannt. Es geht um einen 17-jährigen Jungen, der einen kleinen Alligator am Rand eines Stausees einsperrt, den er einerseits betreut, der ihm aber andererseits immer größere Probleme bereitet. Aus Annette Zerpfners Rezension in "1000 und 1 Buch": "Ally Kennen spielt geschickt mit dem beliebten Horrorgenre und lässt lange offen, ob es nicht doch noch zum trashig-blutigen Showdown in der Reihenhaussiedlung kommt. Die Auseinandersetzung mit dem bösen „Beast“, das die dunklen Aspekte in der Seele des menschlichen Helden verkörpert und ihn zu verschlingen droht, findet man in vielen klassischen Abenteuergeschichten. Die Autorin greift das auf, ohne das Motiv überzustrapazieren und hat hier eine sehr lesenswerte Geschichte über Verantwortung geschrieben."
Der Link führt zur Gesamtrezension.

Artikel Bild Antike und Mittelalter im Film [mehr]



Mischa Meier / Simona Slanicka (Hg.):
Antike und Mittelalter im Film.
Konstruktion - Dokumentation - Projektion,
Köln (Böhlau) 2007
(473 S., ISBN: 978-3-412-24405-7, € 46.90 [D] / € 48.30 [A])

Seit einiger Zeit werden in den Studios in Hollywood, aber auch anderswo, erstaunlich viele Filme gedreht, die in der Antike oder im Mittelalter spielen. "Alexander" bzw. "Troja", um nur zwei besonders publikumswirksame Beispiele zu nennen, haben enorme Aufmerksamkeit erregt. Andererseits beschäftigen sich immer mehr Forscher wissenschaftlich mit der Frage, welche Geschichtsbilder durch diese Filme konstruiert bzw. vermittelt werden. Dieser Frage war auch eine Tagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld gewidmet, deren Ergebnisse aus den Perspektiven der Alten Geschichte, der Klassischen Philologie, der Mediävistik, der Literaturwissenschaft und der Kunstgeschichte nun als Buch vorliegen. Die Veranstaltung beschäftigte sich unter anderem mit Fragen wie: Warum lohnt es sich für Historiker, sich mit Filmen zu beschäftigen? Welche sind die Gründe für den plötzlichen Aufschwung von Historienfilmen und für das wissenschaftliche Interesse an ihnen? Usw. Die in diesem Band gesammelten Beiträge sind auch für den Schulunterricht interessant. Themen wie etwa "Der vielbedeutende Held, bebildert und travestiert: Odysseus im Film", "Von Taormina nach New York. Adopiton und Adaption des griechischen Dramas in Woody Allens Mighty Aphrodite" oder "Kingdom of Heaven - Der Kreuzzug Ridley Scotts gegen den Irakkrieg" könnten ohne Weiteres im Latein-, Geschichte-, Deutsch- oder Religionsunterricht behandelt werden, oder am besten fächerübergreifend. Sehr praktisch erweisen sich für eine erste Einarbeitung die einleitenden Beiträge sowie die Literaturlisten zu den Themen "Antike im Film" und "Mittelalter im Film".

Der Link führt zum Inhaltsverzeichnis.

M.S.

Artikel Bild Einführung in die Bionik [mehr]



Werner Nachtigall:
Bionik - Was ist das? Was kann das? Was soll das? (Audio-CD),
Köln (supposé) 2006
(Laufzeit 68 Min., ISBN: 978-3-932513-72-5, € 18.00 [D] / € 18.20 [A])

Werner Nachtigall, vor seiner Emeritierung Ordinarius für Zoologie am Zoologischen Institut der Universität des Saarlandes in Saarbrücken, ein Pionier der so genannten Bionik, bietet mit dieser Audio-CD eine Einführung in diesen Fachbereich. Was meint dieser Begriff, der immer öfter zu hören/lesen ist? Es geht darum, die Natur als Vorbild für technische Innovationen zu nutzen. Laut Frank Ufen (Rezensent bei SPEKTRUMDIREKT) ist Werner Nachtigall mit dieser CD eine "brillante Einführung in die Grundlagen und Arbeitsweise der Bionik" gelungen.

Artikel Bild Film im fächerübergreifenden Unterricht [mehr]


Andrea Wagener u.a. (Red.):
Film als Gegenstand fachübergreifenden und fächerverbindenden Arbeitens in der gymnasialen Oberstufe.
Beiträge der Fächer des Aufgabenfeldes I - Deutsch, Kunst, Literatur, Musik.
Materialien für Unterricht und Lehrerbildung,
Bönen (Verlag f. Schule u. Weiterbildung / Druck Verlag Kettler) 2000
(150 S., ISBN: 3-8165-2278-5)

Diese Publikation, die auch online kostenlos zur Verfügung steht (siehe Link) wendet sich in erster Linie an KollegInnen, die in der Lehrerfortbildung tätig sind. Am Beispiel des Films "Lola rennt" sollen grundlegende Informationen zum Thema "Film" sowie zum fächerübergreifenden Unterricht in der gymnasialen Oberstufe vermittelt werden, und zwar in erster Linie in den Bereichen Deutsch, Kunst, Literatur und Musik.
Der Link führt zum Inhaltsverzeichnis und zur Download-Adresse.

Artikel Bild Filmsprache






Alice Bienk:
Filmsprache. Einführung in die interaktive Filmanalyse (mit DVD),
Marburg (Schüren Verlag) 2006.
(128 S., ISBN : 978-3-89472-448-1, € 24.90 [D] / € 25.60 [A])

Filme kommen im Unterricht immer noch hauptsächlich in Form von Literaturverfilmungen vor, die in erster Linie als „Literaturtransporteure“ dienen. Der Film als eigenständige Kunstform spielt meist nur eine untergeordnete Rolle. Zu den Publikationen, die LehrerInnen und Dozenten dabei helfen wollen, sich selbst und den SchülerInnen bzw. StudentInnen das Handwerkszeug zu einem kompetenten Umgang mit Filmen zu verschaffen, gehört auch diese Kombination von Buch und DVD. Alice Bienk führt ihre LeserInnen nach einer Einleitung, in der es unter anderem um die Konzeption ihrer Einführung sowie um das Thema "Filmanalyse im Rahmen von Schule und Universität" geht, in die verschiedenen Bereiche der Filmsprache ein. Nach einer informativen Übersichtsskizze zu den Elementen der Filmsprache werden die Bild- und die Tonebene, das filmische Erzählen, die Zeitgestaltung, das Filmzitat und das Protokoll eines Filmtextes behandelt. Immer wieder kann man sich an Aufgaben versuchen, deren Lösungen man am Ende des Buches findet. Eher als kurze Anregungen sind wohl die Kapitel "Selbst einen Film drehen" und "Filmmaterial am Computer bearbeiten" zu verstehen. Den Abschluss bilden praktische Informationen: Internetadressen, Literaturtipps, Angaben zu den verwendeten Filmausschnitten und ein Register, unterteilt in die Bereiche "Begriffe", "Personen" und "Filme, Serien, Unterhaltungsshows".
Die beiliegende DVD enthält über 120 Ausschnitte aus mehr als 60 Filmen, welche die Erklärungen im Buch durch Beispiele verdeutlichen.
Der Link oben führt zum Schüren Verlag, der noch eine ganze Reihe weiterer Titel zum Thema Film anbietet.

M.S.


Artikel Bild "Ich weiß, dass ich nichts weiß."


Arnulf Zitelmann:
"Ich weiß, dass ich nichts weiß."
Die vier großen Philosophen der Antike. Sokrates, Platon, Aristoteles, Diogenes,
mit Zeichn. v. Dorothea Göbel u. Arno Görlach sowie 22 schw.-w. Fotos,
Weinheim (Beltz) 2007
(328 S., ISBN: 978-3-407-80996-4, € 19,90 [D] / € 20.50 [A])

Eva Moser-Reitsamer lobt dieses Buch für Jugendliche ab 14, in dem Arnulf Zitelmann 4 große Philosophen der Antike vorstellt, in ihrer Rezension in bn 2/2007:
"Spannend erzählt und gut verständlich zeigt A. Zitelmann, wie die Philosophie aus dem alltäglichen Leben und Umfeld der Menschen entsteht und so zum spannenden Leseabenteuer, auch für Jugendliche, wird. Sehr zu empfehlen."
Der Link führt zur Gesamtrezension von Eva Moser-Reitsamer.


Links Bild SPIEGEL mit kostenloser Video-DVD zum Thema Globalisierung


Dem aktuellen Heft 23/2007 mit dem Coverthema 'Globalisierung' ist eine kostenlose Video-DVD mit der dreiteiligen Fernsehdokumentation 'Wettlauf um die Welt. Die Globalisierung und ihre Folgen' beigelegt (131 Min. Laufzeit + 69 Min. Bonusmaterial).

Artikel Bild Spiel nicht verrückt


Sonya Sones:
Spiel nicht verrückt
(aus der Reihe "Fischer Schatzinsel"),´
übers. v. Anna J. Strüh,
Frankfurt a.M. (Fischer) 2007
(144 S., ISBN: 978-3-596-80577-8, € 6.95 [D] / € 7.20 Eur[A])

In diesem Buch, das den Berliner Kinder- und Jugendbuchpreis 2006 zuerkannt bekam, geht es um die 13-jährige Cooky, deren Leben sich eines Tages vollkommen verändert, als ihre 19-jährige manisch-depressive Schwester in eine Anstalt kommt. "Das schmale Taschenbuch der amerikanischen Autorin Sonya Sones hätte als schweres Problembuch enden können, wäre da nicht die Leichtigkeit der Form, die poetische Kürze der Notizen, eher gelbe Post-its von Gefühlen als Erklärungen zur Psyche erkrankter Familien." (Konrad Heidkamp in DIE ZEIT 21/2007)
Der Link führt zur Gesamtrezension von Konrad Heidkamp in der ZEIT.

Artikel Bild Flächenland



Edwin A. Abbott:
Flächenland,
übers. u. hg. v. Peter Buck,
Vorw. v. Ekkehard Otto,
Hildesheim/Berlin (Franzbecker) 1982
(110 S., ISBN: 978-3-88120-020-2, € 9.80 [D] / € 10.10 [A])

Dieses Buch ist ein Science-Fiction-Klassiker. Ein altes Quadrat erzählt uns vom Leben im Flächenland und seinen Ausflügen in das Raum- und das Linienland. Wir erfahren Interessantes über andere Dimensionen und über die Auswirkungen riskanten Denkens in einer Welt, in der das Mögliche mehr Rechte hat als das Wirkliche.
Der Roman wurde 1884 veröffentlicht. Die Geschichte spielt gut 110 Jahre später, sie beginnt am Ende des Jahres 1999.

U.S.

Artikel Bild Heft 07.2 der Zeitschrift 'Kinder-/Jugendliteratur und Medien'



Das Heft 07.2 der Zeitschrift 'kjl&m - forschung.schule.bibliothek' ist soeben erschienen. Schwerpunktthema: 'Geschichte in der Kinder- u. Jugendliteratur'.

Die Zeitschrift kjlm (Verlag: kopaed), die vor 2007 unter dem Namen 'Beiträge Jugendliteratur und Medien' im Juventa Verlag verlegt wurde, enthält - wie bereits berichtet - eine ganze Reihe von Artikeln, die mit dem Kürzel 'BiB' gekennzeichnet sind und dadurch ihre spezielle Zielgruppe deutlich machen: Schulbibliothekare/innen und Mitarbeiter in öffentlichen Bibliotheken, die sich auch der Leseförderung verschrieben haben. Diesmal geht es in diesen Beiträgen

- um die Darstellung der Kreuzzüge in der KJL,
- um ein Geschichte-Projekt in der Schulbibliothek zum Thema 'Kelten',
- um Biografien von Alois Prinz,
- um geschichtliche Themen in neuen Kinderbüchern,
- um die Frage, warum viele Bücher für Erstleser/innen gut gemeint, aber schlecht gemacht und 'von verheerender Wirkung' sind.

Es sei speziell auf einen Artikel unserer äußerst aktiven Tiroler Kollegen Reinhold Embacher und Raimund Senn verwiesen, der sich mit der Leseförderung in Österreich, im Speziellen in Tirol, befasst.

Aber die Titel der nicht eigens mit 'BiB' gekennzeichneten Beiträge klingen nicht weniger interessant!

Sie können sich selber überzeugen, indem Sie sich das Inhaltsverzeichnis anschauen. Der Link oben führt Sie hin.

M.S.

Medien Bild Simpel



Marie-Aude Murail:
Simpel,
übers. v. Tobias Scheffel,
Frankfurt a.M. (Fischer) 2007
(304 S., ISBN: 978-3-596-85207-9, € 13.90 [D] / € 14.30 [A])

Simpel spielt gern mit Playmobil. Er spricht mit seinem Stoffhasen. Er sagt: "Hier sind alle total blöd!", wenn hier alle total blöd sind, und er kann total schnell zählen: 7, 9, 12, B, tausend, hundert.
Simpel ist zweiundzwanzig Jahre alt, doch mental ist er auf der Stufe eines dreijährigen Kindes. Gut, dass sich sein siebzehnjähriger Bruder um ihn kümmert. Doch Simpel zu betreuen ist alles andere als simpel. Und als die beiden Brüder in eine WG ziehen, da wird es erst recht kompliziert! Nach anfänglichem Misstrauen können die Mitbewohner gar nicht anders, als Simpel ins Herz zu schließen!

Ein lebenskluges, warmherziges und humorvolles Buch.

U.S.


Artikel Bild Der Joker


Markus Zusak:
Der Joker,
übers. v. Alexandra Ernst,
München (cbj) 2006
(448 S., ISBN: 978-3-570-13107-7, € 16.95 [D] / € 17.50 [A])

Die JURY DER JUNGEN LESER hat diesem Jugendbuch über den 19-jährigen Taxifahrer Ed Kennedy, der in seinem Briefkasten Spielkarten mit Adressen von Menschen findet, denen er in der Folge helfen muss, ihren Jugendbuchpreis 2007 verliehen. Der Link oben führt zur Begründung dieser Wahl.
Es lohnt übrigens, sich die Homepage der jungen Jury mit ihren vielen Informationen, Links, Rezensionen und nicht zuletzt mit den Hinweisen zum Projekt "Jury der jungen Leser" genauer anzusehen.

Artikel Bild Fußball - ausgearbeitete Doppelstunden (mit Videoclips auf CD-Rom) [mehr]






Daniel Memmert / Peter Breihofer:
Doppelstunde Fußball. Unterrichtseinheiten und Stundenbeispiele für Schule und Verein,
Schorndorf (Hofmann) 2006
(152 S., mit CD-Rom mit Videoclips, ISBN: 978-3-7780-0521-7, € 19.90 [D] / € 20.50 [A])

Artikel Bild Report Jugend und Gewalt







Die Zeitschrift GEHIRN&GEIST widmet das Report-Heft "Jugend und Gewalt" der Frage, wie es zu Amokläufen an Schulen usw. kommen kann. Der Link führt zu genaueren Informationen auf der GEHIRN&GEIST-Homepage.

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