Will man das Internet für den Unterricht nutzen, die SchülerInnen aber nicht zu lange im Netz herumirren lassen, so empfiehlt sich die Methode des WebQuests: eine mit "Wegweisern" vorstrukturierte Recherche, bei der in erster Linie die Auseinandersetzung mit dem Inhalt, verbunden mit projektorientiertem, eigenverantwortlichem Arbeiten und Teamwork, im Vordergrund stehen.
Die Schüler/innen schlüpfen bei diesem WebQuest in die Rolle von Politikern, Wissenschaftlern und Historikern, die im Rahmen einer Tagung zum Thema "Seuchen" Referate halten müssen.
Während es beim WebQuest um die Konstruktion von Wissenswelten geht, konzentriert sich der WebInstruct mehr auf die Instruktion von Basiswissen. Heinz Moser stellt auf der verlinkten Internetseite die beiden didaktischen Modelle gegenüber.
Die Schüler/innen haben bei diesem WebQuest die Aufgabe, Kassandra, Odysseus und Aeneas zu interviewen und dazwischen Rätsel zu Themen der antiken Mythologie zu lösen.
Dieser WebQuest wurde für Studierende an der Uni Frankfurt entwickelt, ist laut Angabe auf www.webquest-forum.de aber auch für die Jahrgangsstufen 11 bis 13 (deutsche Zählung) in der Schule verwendbar.
In der historischen Forschung gibt es unterschiedliche Ansichten, wie die Bibliothek von Alexandria zerstört wurde. Es müssen nun in Gruppenarbeit Darstellungen auf Internetseiten, in der Sekundärliteratur sowie in Primärquellen kritisch untersucht werden, wobei detaillierte Vorgaben zum Arbeitsablauf, zur Arbeitsaufteilung, zu den Arbeitstreffen usw. gemacht werden. Auch zum Thema „Bewertung“ gibt es genaue Auflistungen.
Bei diesem für das Fach Mathematik in der 4. Klasse Grundschule erstellten WebQuest handelt es sich um eine vereinfachte Variante, bei der das WebQuest-Konzept an das Alter der Schüler/innen der Grundschule angepasst wurde.